Wir sind eine Gruppe von interessierten Eltern, darunter auch Fachleute für
Bauplanung und Sozialpädagogik. Unser Ziel ist es, daß Erwachsene und Kinder
innerhalb der Wohnung und im Wohnumfeld besser und konfliktfreier zusammenleben können.
Den Verein Wohnen mit Kindern Berlin e.V. haben wir im Dezember 1997 gegründet und uns dem
Bundesverband Wohnen mit Kindern in Moers angeschlossen. Die Gemeinnützigkeit ist annerkannt.
Was können wir tun?
WIR BERATEN
Wir bieten Beratung für Menschen mit Kindern, die ein Haus bauen oder kaufen
wollen oder eine geeignete Wohnung suchen, für Interessenten an gemeinschaftlichen
Wohnprojekten, für Bauträger, Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften.
WIR NEHMEN EINFLUSS
Wir suchen die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die ähnliche Zielsetzungen
vertreten, z. B. zum Thema Spielplätze und Spielstraßen.
Wir wenden uns mit dem Thema an die Presse und bereiten auch regelmäßig eigene Veröffentlichungen vor.
Wir wenden uns an Gemeinden, die öffentliche Verwaltung und die politischen Parteien.
WIR INITIIEREN PROJEKTE
-
Hausgemeinschaften im Altbau:
Schöner und preiswerter als eine Eigentumswohnung ist eine Wohnung im gemeinsamen
Haus mit anderen interessierten Familien. In alten Häusern stehen zur Zeit oft
Wohnungen leer. Mehrere Familien können gemeinsam ein altes Haus kaufen und
kinderfreundlich modernisieren.
-
Siedlungsprojekte mit kinderfreundlicher Zielsetzung:
Wir wollen Menschen zusammenbringen, die eine Alternative zum Investoren-Doppelhaus-Einerlei
suchen und statt dessen ein eigenes Wohnprojekt entwickeln wollen, in dem schon in der
gemeinsamen Planungsphase die Bedürfnisse von Erwachsenen und Kindern ausreichend
berücksichtigt werden.
Und was ist daran kinderfreundlich?
Kinderfreundliche Wohnungen müssen bezahlbar und gesund sein. Sie sollten für
die unterschiedlichsten Familienkonstellationen brauchbar sein, natürlich auch für
Alleinerziehende. Kinderfreundlich ist nämlich auch elternfreundlich.
In einem kinderfreundlichen Wohnprojekt gibt es nicht nur den behördlich vorgeschriebenen
Kleinkinder-Spielplatz, sondern je nach Interessen der Bewohnerschaft auch Hobbyräume,
Gemeinschaftsräume, autofreie Freiflächen, Gästewohnungen und Angebote für Jugendliche.
Die gemeinsame Planung sorgt von Anfang an für eine funktionierende Nachbarschaft.
Und wie sehen die Wohnungen aus?
Wir wünschen uns für alle Wohnungen:
-
Wohnküchen, die als Familientreffpunkt geeignet sind, mit genügend
Platz für einen stabilen Tisch, Platz zum Spielen für Kleinkinder - auch auf dem
Fußboden - und einem Fenster, in das die Sonnen scheinen kann, Zugang zu Balkon oder Garten.
-
Kinderzimmer, die nicht nur zum Schlafen geeignet sind. Alle
Zimmer sollen eine ähnliche Größe haben, die auch unterschiedliche Nutzungen
zuläßt. Die Kinderzimmer liegen nicht im hintersten Winkel der Wohnung, sondern
in der Nähe der Wohnküche, groß genug, um auch mit Freunden zu spielen.
kinderfreundlich: das Spielen in der Nähe der Erwachsenen
elternfreundlich: der Überblick über den gesamten Spielbereich, ohne durch die
ganze Wohnung laufen zu müssen.
-
Jedes Kind soll sein eigenes Zimmer haben, notfalls durch Aufteilung
eines größeren Zimmers für zwei Kinder.
-
Und für uns Erwachsene soll es einen ruhigen Bereich in der Wohnung
geben, der nicht von kindlicher Unordnung überzogen wird, wo wir auch schöne und
empfindliche Sachen haben können, obwohl wir Kinder haben.